Medienmitteilung: Parlamentssitzung vom 6. September 2016

Tagesstrukturen
Die SVP Gossau Arnegg ist endtäuscht, dass erneut ein weiteres Luxusprojekt die Hürde im Parlament geschafft hat und eine staatliche Tagesstruktur für 60 Kinder im Umfang von mindestens CHF 420‘000 pro Jahr errichtet werden soll. Das gesamte Projekt kommt mit sicherlich CHF 560‘000 Lohnkosten auf über CHF 800‘000 zu stehen und muss zu 60% aus der Staatskasse bezahlt werden. Der Antrag der SVP auf Senkung dieses Beitrages fand leider keine Mehrheit. So hat das Volk das letzte Wort, ob es eine mehrheitlich staatlich finanzierte Tagesstruktur möchte oder das Vorhaben an der Urne ablehnt, damit ein neues, massvolles Projekt erarbeitet werden kann. Die SVP ist grossmehrheitlich für eine Tagesstruktur in Gossau, dieses muss aber aus ihrer Sicht klar mehrheitlich durch die Nutzer dieses Angebots finanziert sein.

Informatik Schule
Eine von der SVP beantragte Reduktion des Kredites um CHF 24‘000 für mobile Geräte und WLAN im Kindergarten wurde ebenfalls abgelehnt und der volle Kredit „durchgewunken“. Dabei wäre diese Reduktion sinn- und auch massvoll gewesen. Die SVP vertritt die klare Auffassung, dass für den Unterricht im Kindergarten die bestehenden fixen PCs genügen und keine Laptops auf dieser Stufe angeschafft werden müssen.

Gestaltung Bahnhofplatz und Bushof
Die SVP Gossau-Arnegg hat vergebens den Antrag auf die Ausarbeitung eines Sicherheitskonzept im vorgesehen Bauprojekt „Bahnhofplatz/Bushof“ gestellt. Anscheinend wollen der Stadtrat und das Parlament nicht mehr Sicherheit im öffentlichen Raum - insbesondere um das Bahnhofareal. Für die SVP eine unhaltbare Situation und nicht nachvollziehbar, da sich vermehrt Gossauerinnen und Gossauer bezüglich der steigenden Gewalt und des Litterings in diesem Gebiet beschweren. Anscheinend muss zuerst immer etwas Grösseres geschehen, bevor die Anliegen der Bevölkerung nach mehr Sicherheit im öffentlichen Raum Beachtung bei den anderen Parteien und dem Stadtrat geschenkt wird.

Interpellation Erdgaspreise
Nach der minimalen Senkung der Gaspreise von gerademal 0.2 Rappen pro Kilowattstunde hat die SVP eine Interpellation über die Gestaltung der immer noch viel zu hohen Tarife in diesem Bereich eingereicht. Die Interpellation soll zum Ziel haben, das eine Grundsatzdiskussion in Gange kommt, weshalb Gossau gegenüber umliegenden Gemeinden in diesem Zusammenhang immer mehr an Standortvorteilen verliert und welche Massnahmen dagegen aktiv unternommen werden kann, ohne das die Grundversorgung und die Infrastruktur darunter zu leiden hat.

Gossau, 6. September 2016

SVP Stadtpartei Gossau-Arnegg

Markus Rosenberger, Präsident
Gallus Hälg, Präsident SVP-Fraktion

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Medienmitteilung 31. August 2016 - Strom und Erdgas werden endlich etwas günstiger!

Die SVP Gossau Arnegg zeigt sich erfreut, dass Ihre verschiedenen Vorstösse im Parlament, erneut eine Senkung der Erdgaspreise für die Bevölkerung gebracht hat. Ab 1. Oktober 2016 kostet Erdgas 0.2 Rappen pro Kilowattstunde weniger. Nach wie vor sind die Margen im Gasverkauf genügend hoch, dass weitere Senkungen für alle Endkunden möglich wären. Die Senkung der Stromtarife ab 01.01.2017 war ebenfalls mehr als überfällig und wird begrüsst. Das jedoch die Wasserpreise um 10% oder 20 Rp. ansteigen bleibt ein Wermutstropfen. Wir werden hier noch entsprechende Fragen an die Stadtwerke stellen.

Für den Vorstand

Markus Rosenberger

Präsident

 

Quelle Stadt Gossau 30.09.2016:

Strom und Erdgas werden günstiger

Die Stadtwerke Gossau senken die Gaspreise auf Anfang Oktober 2016. Ab Januar 2017 wird Strom günstiger und Trinkwasser teurer.

Zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten haben die Stadtwerke Gossau ihre Erdgaspreise gesenkt. Ab 1. Oktober 2016 kostet eine Kilowattstunde 0.2 Rappen weniger. Dies führt – je nach Bezugsgruppe – zu einer Preisreduktion zwischen 1.2 und 2.9 Prozent. Der Erdgaspreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, welche die Stadtwerke nur teilweise beeinflussen können.

Strom: Preise sinken, Produkt verschwindet

Auch der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: Energiepreis, Kosten für Netznutzung und gesetzliche Abgaben. Die verschiedenen Komponenten entwickeln sich ganz unterschiedlich. Der Stadtrat hat beschlossen, auf 1. Januar 2017 den Energiepreis um 0.5 Rappen je Kilowattstunde zu senken.

Die Netznutzung bleibt unverändert und die vom Bund festgelegten gesetzlichen Abgaben steigen um 0.15 Rappen. Gleichzeitig hat der Rat das Stromprodukt „econo“ für Gewerbe aus dem Sortiment gestrichen, weil es nicht mehr nachgefragt wurde. Das „Naturemade“-Zertifikat für erneuerbare Energie ist überholt. Die eingesparten Zertifizierungskosten werden genutzt um das Produkt „Gossau Strom classic“ künftig vollständig aus erneuerbarer Energie aus nationaler Wasserkraft zusammenzusetzen.

1000 Liter Trinkwasser für 2 Franken

Nicht um Preiserhöhungen herum kommen die Stadtwerke beim Trinkwasser. Diese Sparte weist seit längerer Zeit einen negativen Deckungsbeitrag aus. Um die Quersubventionierung zu eliminieren, hat der Stadtrat eine Erhöhung des Trinkwasserpreises um 20 Rappen auf 1. Januar 2017 beschlossen. Somit kostet ein Kubikmeter Trinkwasser (1‘000 Liter) neu 2 Franken statt wie bisher 1.80 Franken.

Freundliche Grüsse

Urs Salzmann

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Urs Salzmann

Kommunikationsbeauftragter

MAS ZHAW Kommunikationsmanagement und Führung

Stadtverwaltung

Bahnhofstrasse 25

CH-9201 Gossau

Telefon    +41 71 388 42 70

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http://www.stadtgossau.ch

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